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Jahresrückblick richtig machen
31.12.2016 07:53

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Eine gute Gelegenheit, noch einmal darauf zurückzublicken und Resümee zu ziehen.


Nicht alles mag so gelaufen sein, wie du es dir gewünscht hast. Einige Menschen haben dich vielleicht schlecht behandelt. Manche haben dir dabei auch ihr wahres Gesicht unter ihrer Maske der Scheinheiligkeit und der Heuchelei gezeigt.

 

Dich bei deinem Jahresrückblick mit diesen Dingen oder Menschen zu beschäftigen und dir zum x-ten Mal die Lieblingsfrage "Warum ...?" zu stellen, ist nur reine Zeitvergeudung. Ändern kannst du an allem nichts mehr. Das Einzige, das du damit erreichst: Du hältst an längst vergangenen Dingen fest und den Ärger, die Enttäuschung, die Kränkungen uvm. aufrecht. Willst du all dies mit ins neue Jahr nehmen und dir diesen Klotz ans Bein binden?

 

Wenn du zurückblickst auf das Jahr, das nun fast hinter dir liegt, schau nur auf dich selbst und nicht auf die anderen. 


Bist du noch der gleiche Mensch, der du Anfang 2016 warst? 

Was hast du dazugelernt? 
Wo hast du dich weiterentwickelt? 
Welche neuen Erkenntnisse über dich selbst hast du gewonnen? Hast du deine ganz persönlichen Ziele erreicht oder bist du ihnen einen Schritt näher gekommen? 
Wenn nicht, frag dich, wovon du dich beeinflussen hast lassen oder von wem? Hast du anderen mehr geglaubt und vertraut als dir selbst?

 

Schau dich selbst ganz genau an mit schonungsloser Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Situationen und Menschen mögen dich vielleicht eingebremst oder behindert haben, die einen mehr, die anderen weniger. Stehenzubleiben oder sogar zurückzulaufen war jedoch deine eigene Entscheidung.

 

Wenn der Weg, den du eingeschlagen hast, versperrt ist, heißt das nicht, das du aufgeben musst. Dieser Weg mag der einfachste und schnellste sein, doch er ist niemals der einzige. Wenn du an dein ganz persönliches Ziel kommen willst, nimm Umwege in Kauf. Sie dauern vielleicht länger. Sie sind vielleicht nerviger und anstrengender. Sie erfordern von dir vielleicht Flexibilität, Konsequenz und Ausdauer. Vielleicht musst du auch jede Menge an Kraft aufwenden, Kraft, die dir in manchen Momenten fehlen mag.

 

Dann setz dich hin, mach eine Pause und ruh dich kurz aus. Anschließend richte deinen Blick nicht auf den Weg, sondern auf dein Ziel. Du willst dorthin kommen, unbedingt. Egal ob du durch meterhohen, stinkenden Mist waten musst oder ob du auf allen Vieren dorthin kriechst oder robbend auf dem Bauch. Solange du nicht stehen- oder liegenbleibst, kommst du vorwärts.

 

Mit jedem Zentimeter mehr kommst du näher an dein Ziel. Gib nicht auf, sondern rufe ihm jetzt schon zu: "Ich komme!" Und dann mach weiter. Du schaffst es! 

 

 © Keera Liza Santos 

 

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