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"Ich hasse meinen Job!"
08.03.2016 15:49

"Sch…job!" Leute, die ihren Job nicht mögen und/oder damit unzufrieden sind, gibt es mehr als genug. Die Kollegen sind doof, der Chef und/oder die Kunden sind nervtötend, die Arbeit macht keinen Spaß und ist langweilig. Trotzdem quälen sie sich tagtäglich wenigstens fünf Mal die Woche in die Firma. Je näher der Sonntagabend rückt, umso mehr rutscht die Laune in den Keller, schließlich wartet die Tretmühle wieder auf einen. Gehörst du auch ihnen? Wenn ja, hast du dir schon mal überlegt, was du dir selbst damit antust?

Wenn du mal die Schlafenszeit abziehst, verbringt du etwa die Hälfte deines Tages in der Arbeit. Du vergeudest im Durchschnitt acht Stunden täglich damit, dir selbst den Tag zu versauen, und wofür? Nur um deine monatlichen Fixkosten zu bestreiten. Ist es dir das wert, Woche für Woche, Monat für Monat, ungefähr 40 Jahre deines Lebens?

Du hast also - aus den unterschiedlichsten Gründen - irgendwann entschieden, deinen Job Sch… zu finden. Zwingt dich jemand, diese Einstellung beizubehalten? Wieso triffst du nicht eine neue Entscheidung? Wieso versuchst du nicht einfach mal, deine Perspektive zu verändern?

  • Du kannst deinen Job hassen, oder du kannst dich darüber freuen und dankbar sein, überhaupt einen Job zu haben, im Gegensatz zu Millionen von Arbeitslosen.
  • Du kannst über dein Gehalt meckern, oder du kannst dich glücklich schätzen, ein sicheres monatliches Einkommen zu haben, mit dem du dein Leben alleine bestreiten kannst und nicht auf HartzIV o. ä. angewiesen bist.
  • Du kannst deinen Job grottenlangweilig und doof finden, oder du kannst dich darüber freuen, dass du deine Arbeit in- und auswendig kennst, jeder Handgriff sitzt und du nicht jedes Mal überlegen musst, was du tun kannst/sollst/darfst.
  • Du kannst dich täglich über Chef, Kollegen und Kunden aufregen, oder du lässt sie einfach "doof" sein, kümmerst dich vor allem um deine eigentliche Arbeit und gibst dabei dein Bestes.

Je mehr du dir wie ein Mantra immer wieder aufsagt "Ich hasse diesen Job!", umso mehr wirst du ihn hassen und umso mehr wirst du finden, was du dabei hassen kannst. Du redest dir die Dinge schlecht und zwar so lange, bis du durch und durch davon überzeugt bist und es mit jeder einzelnen Faser deines Körpers fühlst. Du konzentrierst mit jedem Mal "Ich hasse diesen Job!" mehr deine ganze Aufmerksamkeit auf all das, was dir nicht gefällt. Nach den universellen Gesetzen wird dir automatisch mehr und mehr dessen präsentiert. Ist es wirklich das, was du willst?

Der Job wäre tausend Mal besser, wenn du einen anderen Chef, Kollegen oder Kunden hättest? Möglich, dass das Arbeitsklima dann besser wäre. Es IST aber nicht anders, sondern exakt so, wie es ist. Dein Job ist Sch…, weil Chef, Kollegen und Kunden doof sind? Möglich, dass sie keine umgänglichen, liebenswerten Menschen sind, sondern das Gegenteil, du kannst sie aber weder ändern noch aussuchen. Nervtötende oder rechthaberische Menschen wie Chef, Kollegen oder Kunden triffst du überall in deinem Leben, nicht nur bei deiner Arbeit. Du kannst dich bis zum Exzess über sie aufregen, ändern wird sich deshalb trotzdem nichts. Außer deiner Laune und deinem Lebensgefühl, denn beides ruinierst du dir immer mehr.

Nimm dir mal deine Jobbeschreibung zur Hand und lies sie dir aufmerksam durch. Steht irgendwo darin, dass du dafür bezahlt wirst, Chef, Kollegen und Kunden liebzuhaben? Oder dass sie dich täglich liebhaben müssen? Ganz sicher nicht. SIE sind NICHT dein Job. Sie sind "nur" Menschen, mit denen du täglich Umgang hast. Dein Job, deine Arbeit als solches sind sie aber ganz sicher NICHT!

In jedem Fall hast du drei Möglichkeiten:

  1. Du suchst dir einen neuen Job, der dir wirklich Spaß macht und kündigst deinen alten.
  2. Du siehst auf all die Vorteile, die dir dein aktueller Job bietet und hörst auf, ihn zu hassen.
  3. Du lässt alles so wie bisher und versaust dir damit jeden einzelnen Tag deines Arbeitslebens. 


Wofür du dich entscheidest, liegt nur an dir.
 

 

© Keera Liza Santos

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