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Ja
Affirmationen werden zu Glaubenssätzen
13.01.2015 13:26

Affirmationen sind im Grunde nichts anderes als Sätze, die man sich lange selbst vorsagt bzw. eintrichtert, bis man durch und durch von ihrer Richtigkeit überzeugt ist und sie selbst glaubt. Damit erschafft man sogenannte Glaubenssätze.

Leider nutzen wir sie oft im negativen Sinne, z. B. "Ich schaffe das nicht". Mit jeder weiteren Wiederholung dieser Affirmation nimmt die Überzeugung zu. Irgendwann sind wir bis ins tiefste Innere davon überzeugt, es nicht zu schaffen. Eine andere Möglichkeit ziehen wir dann gar nicht mehr in Betracht. Es ist einfach Fakt und basta!

Diese Art Affirmationen werden zu negativen Glaubenssätzen. Wir glauben das, was wir uns selbst immer wieder und wieder sagen und es wird Realität. In diesem Fall: Wir schaffen es tatsächlich nicht.

Doch diese funktionieren in beide Richtungen. Was in die negative Richtung funktioniert, funktioniert auch in die positive Richtung, z. B. "Ich erreiche mein Ziel problemlos."

Auch das kann Realität werden, du kannst also dein Ziel ohne Probleme erreichen. Du musst nur deine Affirmation positiv formulieren und sie dir - genauso wie die negative - immer wieder und wieder vorsagen (oder eben "einreden" bzw. "eintrichtern", wenn dir diese Formulierung lieber ist). Solange, bis du ebenfalls davon überzeugt bist, bis du selbst daran glaubst, bis du nichts anderes mehr gelten lässt. Auch das ist dann Fakt und basta!

Überprüfe dich selbst: Welche Affirmationen nutzt du am Häufigsten?

Negative, wie etwa

  • "Ich kann das nicht"
  • "Ich bin dumm"
  • "Ich bin unglücklich"
  • "Ich mache alles falsch"
  • "Ich ziehe immer nur Idioten an"
  • "Ich habe nichts Besseres verdient" etc. ?

Fühlst du dich damit wohl und gut? Bringen dich solche Affirmation weiter? Erzielst du damit Erfolge?

Warum nutzt du nicht stattdessen einmal positive

  • "Ich schaffe das problemlos"
  • "Ich bin schlau und einfallsreich"
  • "Ich bin glücklich"
  • "Ich lerne nette, liebenswerte Menschen kennen"
  • "Ich verdiene nur Gutes" etc. ?

Weil etwa nichts darauf hindeutet, dass es auch so ist? Weil das alles "wirklich Fakt" ist? Natürlich, du hast dir doch jahrelang negative Dinge "eingebläut" und bist nun davon überzeugt, dass dem auch so ist. Rede dir ein, du wärst dumm und du wirst dich immer dumm und unterlegen fühlen. Rede dir ein, unglücklich zu sein und du wirst dich laufend unglücklich fühlen. Du kannst dir alles einreden und es wird genauso passieren.

Auf Knopfdruck lassen sich solche gebildeten Glaubenssätze nicht auflösen oder neue, positive erschaffen. Dazu braucht es Konsequenz, Ausdauer und ständige Wiederholungen. So, wie du es bei den negativen auch getan hast, jahrelang, immer wieder und wieder, bei jeder Gelegenheit.

Um dein Wohnzimmer mit einer neuen Farbe zu streichen, reicht es auch nicht, die Farbrolle einmal in den Eimer zu tauchen und danach aufzuhören. Nur wenn du dran bleibst, die Rolle immer und wieder eintauchst, immer wieder Farbe aufträgst, bis auf allen Wände die neue Farbe aufgetragen ist, erst dann ist das "Wohnzimmer in der neuen Farbe" Realität geworden.

Um einen Pulli zu stricken, reicht es auch nicht, nur zwei Reihen zu stricken und Nadeln und Wolle dann in die Schublade zu stecken. Nur wenn du eine Reihe nach der anderen strickst, das Vorteil, das Rückteil und die Ärmel und dann alles zusammennähst, erst dann wird dein Pulli Realität.

Je zügiger und konsequenter du in beiden Fällen vorgehst, je weniger Unterbrechungen du dir erlaubst, umso schneller siehst du das fertige Resultat. 

Bei deinen Affirmationen, ob positiv oder negativ, ist es nicht anders.

Sage sie dir immer wieder und wieder, täglich mehrmals, auf. Oder schreibe sie mit der Hand, so wie in der Schule etwa einhundert Mal "Ich darf die Lehrerin nicht ärgern". Notiere sie dir auf Klebezetteln, die du überall dort in deiner Wohnung anbringst, wo du häufig vorbeikommst und dein Blick automatisch darauf fällt, so etwa am Spiegel, am Toilettendeckel, an der Kaffeemaschine, auf deinem PC-Monitor usw. Leg dir einen kleinen Zettel in dein Portemonnaie, auf dem du sie notiert hast.

Nimm dir mehrmals täglich nur jeweils zwei Minuten Zeit, während der du deine positiven Affirmationen immer wieder aufsagst. Zwei Minuten sind nicht viel. Zum Duschen, Schminken, Anziehen, Staubsaugen brauchst du mehr Zeit. Zeit, die du "nebenbei" auch sinnvoll nutzen kannst, nämlich für positive Resultate.

 

© Keera - LifeCoaching einmal anders

 

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